Hier berichten seine Freunde und sein Zwinlingsbruder am Tag seines Todes am 9.6.2021:
Er ist ein YouTuber mit 1,4 Millionen Abonnenten, der Christ wurde und in seiner Krankheit unblaublich hoffnungsvolles Leben in Christus ausstrahlt. Es scheint (s. obiger YouTube-Beitrag), dass seine Freunde dadurch ebenfalls Christen wurden.
Wie kann man so glücklich sein mit einer solchen Krankheit?
Es ist ein Wunder.
Und es erinnert mich an meine erste Liebe in Christus.
Unten sprechen zwei Deutsche: Pierre Vogel, ein bekannter salafistischer Moslem und Philipp Mickenbecker miteinander. Mich erstaunte, dass sie sehr freundlich und respektvoll miteinander reden. Herr Vogel scheint wirklich von seinem Glauben völlig überzeugt zu sein, wie es auch Herr Mickenbecker von seinem ist. Man erkennt Unterschiede: Der eine glaubt das Jesus ein guter Mensch und ein Prophet Gottes war und der andere, dass Jesus Christus Gott war.
Gestern sangen wir dieses Lied im Auffahrt-Gottesdienst. In Deutschland wird dieser Feiertag als Christi Himmelfahrt genannt.
Ich hoffe, diese meine Interpretation ermutigt uns.
Diese Lied sangen wir gestern an Auffahrt. In D: Christi Himmelfahrt. Ich hoffe meine Interpretation ermutigt uns. Johann Christoph Blumhardt (16.7.1805-25.2.1880), ein evangelischer Erweckungsprediger und Theologe schrieb diese Zeilen. Er war in Württemberg Pfarrer. Laut Wikipedia begleitete er als Pfarrer von 1842 bis 1843 seelsorgerlich Frau Gottlieb Dittus. An Weihnachten 1843 würde sie von ihren Leiden erlöst. Sie rief: "Jesus ist Sieger."
Das würde nun das Motto von Blumhardt und löste eine Buss- und Erweckungsbewegung aus. Es wäre interessant dem mehr nachzugehen.
Diese Skizze versucht die Bedeutung der Auffahrt zu verdeutlichen.
Ich lese aus Epheser 2 vor. Dies ein Brief von Paulus an die Epheser in der heutigen Türkei.
Der Epheserbrief ist ein Brief des neuen Testaments. Ca. 1/3 der christlichen Bibel besteht aus dem Neuen Testament.
Paulus war ein Zeltmacher, der sich selber ernähren
konnte. Und er war ein grosser jüdischer Theologe. Er war in der hebräischen
Kultur zu Hause und wurde dort als Saulus angesprochen. Zugleich war er auch in
der griechischen Welt gebildet. Er hatte sogar das römische Bürgerrecht, was
damals etwas besonderes war. In dieser Welt wurde er als Paulus angesprochen.
Gute Bücher von denen man viel lernen kann, versteht man
nicht immer alles. Wenn man reifer wurde, liest man sie anders und kann dann oft noch weiter ins Buch eindringen. Die Bibel ist
das Buch der Bücher. Die Norm der Normen. Es ist Gottes Wort. In ihr können wir
sehr viel lernen. Und Paulus, der den Epheserbrief verfasste war zudem noch ein
grosser Gelehrter. Darum ist der Text in der Schlachterübersetzung, der
versucht möglichst nahe am griechischen Text zu sein, etwas schwerfällig. Paulus
bringt es fertig, manchmal über mehrere Zeilen einen Satz zu schreiben.
Manchmal unterbricht er einen Gedanken, um dann eine Seite mit dem
ursprünglichen Thema weiterzufahren.
Auf der anderen Seite bringt er es fertig, in einem Satz
hochkomplexe Dinge niederzuschreiben: Wie „auch uns, die wir tot waren durch
die Sünden mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet! –
und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die
himmlischen (Bereiche) in Christus Jesus., damit er in den kommenden Weltzeiten
den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch Güte an uns erzeige in Christus
Jesus.
Denn aus Gnade sei ihr gerettet durch den Glauben, und
das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es.“ (Epheser 2, 5–8)
Ergänzent lese ich noch aus Seite 118 vom Andachtsbuch "Leben aus Gottes Wort" von Herrn Wolfgang Wegert vor. Er fasst so gut zusammen, dass der Glaube in der Bibel nicht als Leistung zu verstehen ist, sondern als Geschenk Gottes: Nicht der Glaube rettet uns, sondern Gott selber rettet uns.
Das Thema könnte man so zusammenfassen:
Nicht der Leistungsglauben rettet uns,
sondern Gott selber. Er schenkt uns alles, auch die guten Werke. In Christus
kommt alles gut. Ohne Christus knorzen wir, krampfen wir in unseren
menschlichen Möglichkeiten. Dann verstehen wir sogar der Begriff Gnade als
Leistung. In Christus, im Geist ist alles Gnade, alles Geschenk. Dann wird
sogar die Leistung Geschenk, Gnade.
Damit das möglich wird, hat Gott Wunder getan. Es zu verstehen, ist selber ein tiefschürfendes Geheimnis, über das ich immer wieder staune und immer wieder etwas mehr verstehe.
Heute erzählte mir jemand aus seinem Leben. Ich bn einfach nur schockiert. Können wir Menschen wirklich so böse sein? Der Humanismus irrt sich, leider. Er fasst das Problem der Menschheit zu wenig tief.
Es ist ein klares Indiz: Wir sind seit dem Sündenfall Sünder. Zwar ist niemand so böse, wie er sein könnte, aber einige Menschen zeigen einiges davon, wenn sie glauben an Schwächeren ihre Bösartigkeit ausleben zu können. Es sind Selbstoffenbarungen der Sündhaftigkeit. Wirklich weh tut das natürlich, wenn man das nicht erkennen kann, sondern diesen Bösartigkeiten glaubt. So im Sinne von: Die anderen haben immer recht, es muss alleine an mir liegen. Fürchterlich.
habe ich eben einige Gedanken zum Thema "Gott Arbeit Geld - Wie die Reformation die Wirtschaft spaltete" geschrieben. Dabei verweise ich auch auf eine interessante Dokumentation des Schweizer Fernsehens (auf Deutsch, manchmal etwas Schweizerdeutsch) vom 1.11.2017.
Unter anderem berichtet auch ein römisch-katholischer Historiker. Er findet, das etwas Ärmersein der Innerrodener (= römisch-kahtolischer Teil des Appenzells) auch als Ausdruck einer Freiheit. Noch interessanter ist, wie im (röm.-kath.) Solothurn die Hausarbeit bekämpfen wollten.